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Frühe Hilfen - Netzwerk Kind Burgenland

Frühe Hilfen

In Österreich ist es gesellschaftlicher Konsens, dass Kinder bestmöglich gefördert und geschützt werden sollen. Das Projekt „Netzwerk Kind Burgenland“ macht sich im Rahmen der „Frühen Hilfen“ zur Aufgabe, Eltern und Familien mit Kindern zwischen 0 bis 3 Jahren in belasteten Situationen zu unterstützen und jene Rahmenbedingungen zu schaffen, welche ein gesundes, glückliches und vor allem chancengleiches Aufwachsen der Kinder gewährleisten. Frühe Hilfen helfen vor allem Familien mit höheren Belastungen und ermöglichen damit gleiche soziale und gesundheitliche Chancen für alle Familien und Kinder. Früh erkannt und rechtzeitig gegengesteuert kann individuelles Leid effizient vermindert werden.

 

Was passiert konkret im Rahmen des Angebots?

 

Am Beginn steht der persönliche Erstkontakt durch Familienbegleiter mit der Familie, der einer Beziehungsaufnahme und der Abklärung der familiären und persönlichen Situation dient. Der Kontakt zu den Familien erfolgt aktiv und bedarfsgerecht, Frequenz und Gestaltung werden an Situation und Wunsch der Familien angepasst. Neben der Betreuung durch die Familienbegleitung werden Angebote aus dem Netzwerk vermittelt.

 

Frühe Hilfen nehmen derzeit einen hohen Stellenwert in Österreich ein und werden zur breiten Umsetzung empfohlen. Im Burgenland wird die Initiative von der Burgenländischen Gebietskrankenkasse und vom Land Burgenland durchgeführt und über die Vorsorgemittel der Bundesgesundheitsagentur finanziert. Derzeit laufen die Vorbereitungen für den Aufbau von zwei regionalen Frühe-Hilfen-Netzwerken. Das Netzwerk Nord in den Bezirken Neusiedl/See, Eisenstadt-Umgebung, Mattersburg und Oberpullendorf und das Netzwerk Süd in den Bezirken Oberwart, Güssing und Jennersdorf.

 

Der Obmann der BGKK Hartwig Roth sieht Frühe Hilfen als einen großen Gewinn für jedes einzelne Kind und wichtigen Schritt für einen erfolgreichen Start ins Leben.


Frühe Hilfen

Zuletzt aktualisiert am 27. Januar 2016