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Schlechtwetterentschädigungsbeitrag


Gilt für ein Beschäftigungsverhältnis das Bauarbeiter-Schlechtwetterentschädigungsgesetz 1957 (BSchEG), fällt zur Finanzierung der Schlechtwetterentschädigung der Schlechtwetterentschädigungsbeitrag an.

Er beträgt 1,40 % der allgemeinen Beitragsgrundlage bis zur Höchstbeitragsgrundlage und ist auch von Sonderzahlungen zu entrichten.

Der Schlechtwetterentschädigungsbeitrag wird je zur Hälfte vom Dienstgeber und vom Dienstnehmer getragen.

Bei einem Urlaub ohne Entgeltzahlung ist der Schlechtwetterentschädigungsbeitrag allerdings zur Gänze vom Versicherten zu tragen.

Kein Schlechtwetterentschädigungsbeitrag ist 

  • für die Dauer einer Beschäftigung von Arbeitern auf Auslandsbaustellen,
  • für Lehrlinge,
  • für Angestellte und
  • für geringfügig Beschäftigte zu entrichten.


Arbeitskräfteüberlassungsbetriebe haben den Schlechtwetterentschädigungsbeitrag für die gemäß § 2 Abs. 1 lit. h Bauarbeiter-Urlaubs- und Abfertigungsgesetz (BUAG) in den Sachbereich der Urlaubsregelung einbezogenen Dienstnehmer zu leisten.

Zuletzt aktualisiert am 11. März 2015