DRUCKEN

Geringfügige Beschäftigung


Selbstversicherung bei geringfügiger Beschäftigung

Freiwillige Kranken- und Pensionsversicherung für geringfügig Beschäftigte
Dienstnehmer, die in einem oder mehreren Beschäftigungsverhältnisses wegen Geringfügigkeit des Entgelts (in Summe) von der Pflichtversicherung in der Kranken- und Pensionsversicherung (nicht jedoch Unfallversicherung) ausgenommen sind, können solange sie ihren Wohnsitz im Inland haben, der Selbstversicherung nach § 19a ASVG beitreten.

Geringfügigkeitsgrenze monatlich:

Ausgeschlossen sind:

  • Bezieher einer Eigenpension (zB Alterspension)
  • In der Kranken- und Pensionsversicherung Pflichtversicherte auf Grund einer anderen Beschäftigung (zB Beamte, Gewerbetreibende, Bauern)
  • Bezieher von Leistungen des AMS
  • Personen, die einer gesetzlichen beruflichen Vertretung angehören (zB Ärzte, Apotheker, Rechtsanwälte, Notare, Wirtschaftstreuhänder, Ziviltechniker)
  • Grenzgänger


Antrag

Der Antrag ist bei der Gebietskrankenkasse zu stellen, in deren Sprengel die geringfügige Beschäftigung (Betriebsort des Dienstgebers) gemeldet ist. (Im Zuge des Allspartensystems, kann der Antrag bei jedem Sozialversicherungsträger abgegeben werden.)

Höhe der Beiträge
Der monatliche Beitrag für Selbstversicherte in der Kranken- und Pensionsversicherung gemäß § 19a ASVG beträgt monatlich  EUR 58,68.

Anspruch auf Leistungen
Der Leistungsanspruch in der Krankenversicherung beginnt mit dem auf die Antragstellung folgenden Tag.

Durch diese freiwillige Versicherung besteht in der Krankenversicherung Anspruch auf

  • Sachleistungen - ärztliche Hilfe, Heilmittel, Krankenhausaufenthalte etc und
  • Geldleistungen - Krankengeld, Wochengeld


In der Pensionsversicherung sind Versicherungszeiten dieser freiwilligen Versicherung jenen der Pflichtversicherung gleichzusetzen.

 

Zuletzt aktualisiert am 27. Januar 2016