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Kuraufenthalte

Kuraufenthalte müssen beantragt werden.

Die Antragsformulare liegen bei allen Vertragsärzten auf. Die medizinische Notwendigkeit einer Kur ist dann gegeben, wenn eine unmittelbar drohende Krankheit verhindert oder vermieden werden soll bzw. die Gefahr besteht, dass sich eine bereits bestehende Krankheit noch verschlimmert.

Dem Antrag auf Kur- oder Erholungsaufenthalt ist unbedingt ein Einkommensnachweis - das sind Lohnzettel bzw. Bestätigung der Pensionsversicherung - beizulegen.


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Zuzahlungen

Für Kur- und Erholungsaufenthalte sind vom Versicherten Zuzahlungen pro Verpflegstag zu leisten. Die Höhe dieser Kostenbeteiligungen richtet sich nach dem Bruttoeinkommen bzw. der Pension des Versicherten.

Personen, deren monatliches Brutto-Einkommen EUR 882,78 nicht überschreitet und die Bezieher einer Ausgleichszulage sind, sind vom Kostenbeitrag ausgenommen.

Die Kostenbeteiligung wird bei Antritt des Aufenthaltes von der Kuranstalt eingehoben und beträgt 

  • bei monatlichem Bruttoeinkommen bis EUR 1.464,16 pro Verpflegstag
    EUR 7,78
  • bei monatlichem Bruttoeinkommen bis EUR 2.045,55 pro Verpflegstag
    EUR 13,33
  • bei monatlichem Bruttoeinkommen über EUR 2.045,55 pro Verpflegstag
    EUR 18,90

Zuletzt aktualisiert am 27. Januar 2016