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Mutter-Kind-Pass


Allgemeines über den Mutter-Kind-Pass

Mutter-Kind-Pass Der Mutter-Kind-Pass sichert die vorsorgliche Betreuung von schwangeren Frauen und von Kindern in den ersten Lebensjahren. Die im Mutter-Kind-Pass vorgesehenen Untersuchungen können von praktischen Ärzten oder Fachärzten durchgeführt werden und sind im Familienlastenausgleichsgesetz in Art und Umfang genau geregelt. Auch Personen, die nicht versichert sind und für die auch als Angehörige kein Anspruch besteht, können sich kostenlos im Rahmen des Mutter-Kind-Passes untersuchen lassen.

Die Kosten für die Untersuchungen werden zu zwei Drittel vom Familienlasten-Ausgleichsfonds und zu einem Drittel von den Krankenversicherungsträgern getragen. Für nicht versicherte Personen übernimmt der Bund die Kosten zur Gänze.

Wo erhält man den Mutter-Kind-Pass?

Der "Mutter-Kind-Pass" wird von Ihrem Frauenarzt , wenn er eine Schwangerschaft feststellt, oder bei den Mutterberatungsstellen der Gemeinden ausgestellt.

Vorteil des Mutter-Kind-Passes

Der Mutter-Kind-Pass ist zwar gesetzlich nicht vorgeschrieben, die darin vorgesehenen Untersuchungen bilden jedoch, abgesehen von der Vorsorge für Mutter und Kind, die Grundlage für den Anspruch auf das Kinderbetreuungsgeld.

Umgang mit dem Mutter-Kind-Pass

Achten Sie bitte unbedingt darauf, dass die Untersuchungen fristgerecht durchgeführt und eingetragen werden. Nehmen Sie Ihren Mutter-Kind-Pass immer mit, wenn Sie in der Kasse Angelegenheiten im Zusammenhang mit Mutterschaftsleistungen zu erledigen haben. Die Vorlage des Mutter-Kind-Passes erspart viele Fragen und bedeutet somit auch einen Zeitgewinn für Sie.

Zuletzt aktualisiert am 27. Januar 2016