DRUCKEN

Schlechtwetterentschädigungsbeitrag


Gilt für ein Beschäftigungs- oder Lehrverhältnis das Bauarbeiter-Schlechtwetterentschädigungsgesetz 1957 (BSchEG), fällt zur Finanzierung der Schlechtwetterentschädigung der Schlechtwetterentschädigungsbeitrag an.

Er beträgt 1,40 % der allgemeinen Beitragsgrundlage bis zur Höchstbeitragsgrundlage und ist auch von Sonderzahlungen zu entrichten.

Der Schlechtwetterentschädigungsbeitrag wird je zur Hälfte vom Dienstgeber und vom Dienstnehmer getragen.

Bei einem Urlaub ohne Entgeltzahlung ist der Schlechtwetterentschädigungsbeitrag allerdings zur Gänze vom Arbeiter oder gewerblichen Lehrling zu tragen.

Der Schlechtwetterentschädigungsbeitrag ist nicht zu entrichten
für

  • die Dauer einer Beschäftigung von Arbeitern auf Auslandsbaustellen,
  • Angestellte,
  • Lehrlinge in Angestelltenberufen,
  • gewerbliche Lehrlinge mit Doppellehre, wenn nur einer der beiden Lehrberufe in den Geltungsbereich des BSchEG fällt, und
  • geringfügig Beschäftigte.


Arbeitskräfteüberlassungsbetriebe haben den Schlechtwetterentschädigungsbeitrag für die gemäß § 2 Abs. 1 lit. h Bauarbeiter-Urlaubs- und Abfertigungsgesetz (BUAG) in den Sachbereich der Urlaubsregelung einbezogenen Dienstnehmer zu leisten.

Zuletzt aktualisiert am 04. Juli 2016