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Rezeptgebührenobergrenze - REGO


Bei Bezug von Medikamenten ist pro verordneter Originalpackung eine Rezeptgebühr von derzeit EUR 6,00 (Wert 2018) zu entrichten.

 

Jede/jeder Versicherte muss zwei Prozent ihres/seines Jahresnettoeinkommens an Rezeptgebühren (mindestens jedoch 37 Rezeptgebühren) im laufenden Jahr bezahlen, um eine Befreiung zu erlangen.

 

Für die Rezeptgebührenobergrenze sind nur jene Medikamente relevant, für die/der Versicherte eine Rezeptgebühr bezahlt. Medikamente, die unter der Rezeptgebühr liegen, werden daher für die Obergrenze nicht berücksichtigt.

 

Wird die Obergrenze erreicht, so muss die/der Versicherte keine Rezeptgebühr für das laufende Jahr bezahlen. Die Befreiung wird in das E-Card-System automatisch eingespielt. Eine Antragsstellung ist nicht notwendig.

 

 

Hinweis

Die Befreiung aufgrund der Rezeptgebührenobergrenze führt jedoch nicht zu einer Befreiung von Kostenanteilen für Heilbehelfe und Hilfsmittel (z.B. Brillen, Krücken, Rollstühle) oder Spitalskostenbeiträgen nach den Landesgesetzen.

Zuletzt aktualisiert am 23. Mai 2018